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Neues aus Schilda
Die
Schildbürger, wohnhaft im fiktiven Ort Schilda, sind Hauptakteure
einer ganzen Reihe von kurzen märchenhaften Geschichten (Schildbürgerstreichen)
und neben der Legende um Till Eulenspiegel die bekannteste Sammlung
von Schelmengeschichten in Romanform. Dieser früher fälschlich Volksbuch
genannte Schwankroman erschien erstmals 1597 unter dem Titel „Das
Lalebuch.
Wunderseltsame, abenteuerliche, unerhörte und bisher unbeschriebene
Geschichten und Taten der Lalen zu Laleburg“, bekannt wurde die zweite
Ausgabe von 1598 mit dem Titel „Die Schiltbürger“; mehrere Autoren
sind als ihr Urheber im Gespräch, u.a. Johann Friedrich von Schönberg.
Die versunkene Glocke: Um die wertvolle Kirchenglocke vor dem Feind zu schützen, beschließen die Schildbürger, sie im See zu versenken. Um sich zu merken, an welcher Stelle des Sees sie die Glocke nach dem Ende des Krieges wieder herausholen können, schnitzen die findigen Bürger eine Kerbe in den Bootsrand. Als sie nach dem Krieg merken, dass sie so die Glocke nicht wiederfinden, schneiden sie vor Wut die Kerbe aus dem Bootsrand heraus, wodurch sie freilich nur noch größer wird. (Quelle Wikipedia)